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Der komplette Guide zum Fertigungsleitsystem - Teil II


Flexible Fertigungsanlagen bestehen in der Regel aus konventionellen Bearbeitungs- / Sondermaschinen und Ein-/Auslagerstationen sowie Lagerbereichen, die zur Zwischenspeicherung und Überbrückung von unbemannten Schichten dienen. Die automatisierte Bereitstellung der Werkstücke übernehmen Roboter oder Palettentransportgeräte. Die Fertigungsabläufe werden durch ein Leitsystem gesteuert, das eine eigenständige Komponente der Anlage ist.


Wo wird ein Fertigungsleitsystem eingesetzt? (Einsatzbereiche)

Im Bereich der konventionellen Fertigung finden wir Standalone-Maschinen oder auch teilautomatisierte Maschinen, die mit Informationen versorgt werden müssen. Diese Informationen stellen wir auch dem Bediener zur Verfügung, damit er weiß, welche Produkte er in welcher Reihenfolge auf der Maschine aufbringen muss und welche Betriebsmittel benötigt werden, damit die Bearbeitung der Werkstücke ununterbrochen erfolgen kann.

Die nächste Stufe der Automatisierung ist das Palettenhandling. Ein Palettenpool, in der Regel 5-10 Paletten, wird an die Bearbeitungsmaschine angekoppelt und gewährleistet somit einen mannlosen oder auch mannarmen Betrieb.

Die nächsthöhere Stufe der Automatisierung ist das Werkstückhandling in einer Roboterzelle. Hier ist die Handhabung von Werkstücken und Paletten möglich. Dies sieht in der Regel so aus, dass die mit Rohlingen bestückten Matrizen vor die Maschine geführt werden, der Roboter das Einzelteil entnimmt und es dann in die Maschine führt. In beiden Ausbaustufen werden bereits fertigungsrelevante Informationen, wie zum Beispiel welche NC-Programme bzw. Aufträge müssen abgearbeitet werden, an die Maschine übergeben.

Im Bereich der Hochregalsysteme wird der Automatisierungsgrad immer anspruchsvoller und auch komplexer. Wir haben hier nicht nur die typischen Betriebsmittel wie (Rohmaterial,Paletten) sondern auch das Verwalten von NC-Daten, Werkzeugdaten, Rückmeldungen zu den MDE/BDE-Systemen, etc…

Die höchste Ausbaustufe wird dann im Bereich eines flexiblen Fertigungssystems erreicht, oftmals in Kombination eines Systems mit Paletten- und Werkzeugautomatisierung.

Die Verknüpfung aller dieser Anlagentypen ist zwischenzeitlich durch den Einsatz der FTS möglich – somit ist die Realisierung einer Smart Factory keine Utopie, sondern eine Realität, die wir öfter und öfter umsetzen dürfen.
SOFLEX-Leitsysteme kommen zum Einsatz in der mechanischen Fertigung bei:
  • manuellen Arbeitsplätzen und nicht automatisierten Bearbeitungsmaschinen
  • automatisierten Bearbeitungszentren
  • Fertigungszellen mit Robotern und/oder automatisiertem Palettenhandling
  • flexiblen Fertigungsanlagen mit automatisiertem Werkstück- und Werkzeugfluss
Kleinunternehmen, global operierende Mittelständler bis hin zu international agierenden Konzernen von unterschiedlichen Branchen (Maschinenbau und Energietechnik, Kunststoff- und optische Industrie, Automobil- und Flugzeugbau, aber auch Lohnfertiger und der Werkzeug- und Formenbau) setzen auf SOFLEX Leitsysteme, um ihre Produktion zu optimieren.

Funktionen Fertigungsleitsystem

Als zentrale Schaltstelle einer Flexiblen Fertigungsanlage übernimmt das Leitsystem alle Aufgaben, die einen hochproduktiven Betrieb sicherstellen. Die wesentlichen Aufgaben lassen sich aufteilen in:
  • Feinplanung und Auftragssteuerung
  • organisiert, plant, simuliert und steuert den Fertigungsablauf auf Basis der Fertigungsaufträge.

  • Fertigungsdatenmanagement
  • beinhaltet die Datenverwaltung aller relevanten Fertigungsdaten: NC-Programme, Werkzeugdaten sowie Arbeitsanweisungen, Aufspannzeichnungen, Rüst- oder Prüfanweisungen. Für den Anlagenbediener sind sämtliche Informationen jederzeit und abhängig vom aktuellen Werkstückzustand verfügbar.

  • Betriebsmittelorganisation
  • verwaltet die Betriebsmittel wie Maschinenpaletten, Werkstücke, Werkstückablagen, automatische Spannvorrichtungen, Materialpaletten innerhalb der automatisierten Fertigungszelle.

  • MDE/BDE und Auswertung
  • stellt alle notwendigen Zustände und Informationen für den Betrieb der Fertigungsanlage zur Verfügung sowie erfasst Daten für eine kontinuierliche Verbesserung der Prozesse und Steigerung der Anlagenproduktivität.

  • Automatisierte Werkstückbearbeitung
  • beschreibt Fertigungsstrategien für bemannten / unbemannten Automatikbetrieb.

Die zum Einsatz kommenden Funktionen hängen vom Fertigungsverfahren und von der Komplexität der Fertigungsanlagen ab. Eine Analyse der unterschiedlichsten Fertigungsanlagen und Anwendungen ergab, dass bestimmte Kernfunktionen in jeder Anlage eingesetzt werden. Weitere Funktionen orientieren sich nicht nur an den Fertigungsverfahren und der Anlage, sondern auch an den Organisationsformen des Anwenders. Neben der Steuerung und Organisation des Fertigungsablaufs ist die Verbindung der übergeordneten Managementsysteme mit dem Fertigungsbereich eine der Hauptaufgaben eines Leitsystems. Dabei fungieren SOFLEX-Leitsysteme als Bindeglied zwischen der Fertigung und den organisatorisch-technischen Systemen der Unternehmensplanung (ERP-, CAD/CAM- und PDM-Systeme). Dies garantiert einen schnellen, automatisierten Informationsaustausch.

Vorteile / Benefits Fertigungsleitsystem

Die zunehmende Bedeutung und Verbreitung der Leitsysteme in der Produktion beweisen ihre Potenziale:
  • Hohe Flexibilität in der Fertigung
  • Effizienter Einsatz von Ressourcen
  • Schnelle Rentabilität
  • Steigerung der Effizienz
  • Digitalisierung der Prozesse
Darüber hinaus erhält der Anwender der SOFLEX-Leitsysteme eine einheitliche Bedienung, durchgängige Fertigungsstrategien und identische Schnittstellen zu den Systemen der organisatorisch technischen Unter-nehmensplanung an verschiedensten Anlagen. Die Vision einer 24h/7 Tage Produktion wird zur Realität.
Der komplette Guide zum Fertigungsleitsystem - Teil I - Immer kürzere Innovationszyklen und die Individualisierung der Produkte führen zu kleineren Losgrößen und somit zu einer hohen Teilevarianz in der Fertigung. Die hierzu notwendigen Maschinenkapazitäten müssen kurzfristig und flexibel zur Verfügung stehen und die zur Fertigung notwendigen Fachkräfte effizient einge-setzt werden. Dies erfordert erhöhte organisatorische Aufwendungen und eine zunehmende Automatisierung um weiterhin wirtschaftlich und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der komplette Guide zum Fertigungsleitsystem - Teil I

Der komplette Guide zum Fertigungsleitsystem - Teil II - Flexible Fertigungsanlagen bestehen in der Regel aus konventionellen Bearbeitungs- / Sondermaschinen und Ein-/Auslagerstationen sowie Lagerbereichen, die zur Zwischenspeicherung und Überbrückung von unbemannten Schichten dienen. Die automatisierte Bereitstellung der Werkstücke übernehmen Roboter oder Palettentransportgeräte. Die Fertigungsabläufe werden durch ein Leitsystem gesteuert, das eine eigenständige Komponente der Anlage ist.

Der komplette Guide zum Fertigungsleitsystem - Teil II

Digitalisierung der Fertigung – Herausforderungen und Lösungen - Im Zuge der 4. industriellen Revolution gewinnt die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Die steigende Volatilität am Markt, der Fachkräftemangel, der Wettbewerb um die kostengünstigste Fertigung, die Fülle anfallender Daten sowie deren Schutz und Sicherheit sind nur ein paar der Herausforderungen, denen die Digitalisierung der Fertigung gegenübersteht. In diesem Umfeld sind flexible Fertigungsanlagen und die dazu gehörenden Leitsysteme aktueller denn je.

Digitalisierung der Fertigung – Herausforderungen und Lösungen

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