Schleifmaschinen mit NUM-Steuerung: SOFLEX bietet einheitliches Fertigungsleitsystem für die Werkzeugproduktion
Neben den großen Maschinenherstellern Walter und Rollomatic mit jeweils eigener Steuerung ist inzwischen auch eine Schnittstelle zu NUM-Steuerungen entwickelt worden. Die Basis bildet hierfür die offene Schnittstelle OPC-UA FLAMES.
Werkzeughersteller haben selten nur einen Maschinenhersteller im Einsatz. Durch die Partnerschaft mit NUM ergeben sich neue Möglichkeiten, um auch NUM-gesteuerte Schleifmaschinen in bestehende Automationskonzepte zu integrieren.
Langjährige Zusammenarbeit mit Schleifmaschinenherstellern als Grundlage
Seit Jahren arbeitet SOFLEX mit Werkzeugmaschinenherstellern im Bereich Schleifmaschinen zusammen. Die Anbindung von Walter- und Rollomatic-Maschinen an das SOFLEX-Fertigungsleitsystem bildet dabei die technische und operative Basis. In dieser Zeit wurde ein tiefes Verständnis für die Anforderungen automatisierter Schleifprozesse entwickelt.
NUM als weiterer Schlüssel zur standardisierten Schnittstellenarchitektur
Mit der NUM-Zusammenarbeit wird dieser Ansatz nun auf eine noch breitere Grundlage gestellt. NUM ermöglicht es allen Schleifmaschinenherstellern, die auf diese Steuerungsplattform setzen, SOFLEX-Leitsysteme einzusetzen.
Für Betriebe bedeutet das: Wer ein Automationskonzept (z.B. Walter ATP oder Rollomatic Smart Factory) bereits im Einsatz hat, kann ohne weitere Schnittstellenadaptionen NUM-gesteuerte und kompatible Schleifmaschinen integrieren.
Kernfunktionen der Integration
Die Schnittstelle OPC-UA FLAMES verbindet NUM-gesteuerte Schleifmaschinen mit dem SOFLEX-Fertigungsleitsystem. Das Leitsystem übernimmt zentrale Koordinationsaufgaben:
- Feinplanung von Fertigungsaufträgen inkl. Berechnung der Betriebsmittelbedarfe
- Zentrale Steuerung von autonomer Werkstückbestückung und -transport
- Übertragung von Messdaten an die jeweilige Schleifmaschine für NC-Kompensationen
- Einbindung in bestehende IT-Strukturen wie ERP und MES
Einheitliche Lösung für die weltweite Werkzeugproduktion
Das Ergebnis ist eine standardisierte und einheitliche Lösung, die über Maschinengrenzen hinweg funktioniert. Fertigungsbetriebe weltweit können ihre Werkzeugproduktion – unabhängig vom eingesetzten Werkzeugmaschinenhersteller – unter einem einheitlichen Fertigungsleitsystem zusammenführen. Das reduziert Komplexität und schafft eine skalierbare Grundlage für die automatisierte Werkzeugproduktion.